CBD-Öle sind das bekannteste Produkt rund um Hanf – und gleichzeitig das mit den meisten Missverständnissen. Worin sich die Öle unterscheiden, was die Prozentangabe bedeutet und warum sie als Aroma-Extrakt deklariert sind, ist beim Kauf oft wichtiger als jede Werbeaussage.
Dieser Artikel gibt einen Überblick über das CBD-Öl-Sortiment von Frankenwaldhanf: die verfügbaren Konzentrationen, den Unterschied zwischen Vollspektrum und Isolat und die rechtliche Einordnung. Er ist der Einstieg in die Produktkategorie und verweist für die Details auf die jeweiligen Fachartikel.
Ein CBD-Öl entsteht, indem Cannabinoide aus Blüten und Pflanzenmaterial des Nutzhanfs gewonnen, in einem Trägeröl gelöst und auf einen bestimmten CBD-Gehalt eingestellt werden. Das unterscheidet es grundlegend vom Speisehanföl.
CBD-Öl wird aus dem oberirdischen Pflanzenmaterial extrahiert und enthält Cannabidiol (CBD) in definierter Menge. Es ist rechtlich kein Lebensmittel.
Speisehanföl wird aus den Samen kaltgepresst, enthält praktisch keine Cannabinoide und ist ein klassisches Lebensmittel.
Die Grundlagen zu Herstellung, Cannabinoiden und rechtlichem Rahmen stehen im Überblicksartikel CBD – was es ist und worauf man beim Kauf achten sollte. Die Abgrenzung zum Speiseöl vertieft Hanföl in der Küche.
Die CBD-Öle von Frankenwaldhanf sind Vollspektrum-Extrakte. Das heißt: Sie enthalten nicht nur CBD, sondern das gesamte natürliche Spektrum des Nutzhanfs – neben Cannabidiol auch weitere Cannabinoide wie CBG und CBC sowie Terpene und Flavonoide.
Vollspektrum bildet die Pflanze in ihrer Gesamtheit ab.
Isolat ist dagegen reines, isoliertes CBD ohne Begleitstoffe.
Was hinter den beiden Extrakttypen steckt und wie sie sich technisch unterscheiden, behandelt der Artikel Vollspektrum vs. Isolat. Für alle, die zusätzlich CBG suchen, gibt es im Sortiment außerdem einen kombinierten CBD/CBG-Aroma-Extrakt (5+5).
Die auffälligste Unterscheidung im Sortiment ist die Prozentangabe. Sie beschreibt den CBD-Gehalt im Fläschchen – nicht mehr und nicht weniger.
5 % – 10 ml mit rund 500 mg CBD
10 % – 10 ml mit rund 1.000 mg CBD
20 % – 10 ml mit rund 2.000 mg CBD
30 % – 10 ml mit rund 3.000 mg CBD, zusätzlich als kleine 2-ml-Probierflasche (rund 600 mg) erhältlich
Eine höhere Prozentzahl bedeutet schlicht mehr CBD pro Tropfen, also ein konzentrierteres Öl. Die Prozentangabe sagt nichts über eine bestimmte Anwendung aus – sie ist eine reine Mengenangabe und hilft vor allem dabei, Produkte und Preise sachlich zu vergleichen.
Auf den Etiketten steht nicht „Nahrungsergänzungsmittel“, sondern Vollspektrum-CBD-Aroma-Extrakt. Das hat einen rechtlichen Grund.
CBD-haltige Extrakte gelten in der EU als Novel Food und sind bislang nicht als Lebensmittel zugelassen. Anbieter deklarieren CBD-Öle deshalb als Aroma- oder Kosmetikprodukt. Das ist kein Etikettenschwindel, sondern die korrekte Einordnung innerhalb des geltenden Rechts.
Warum dieselbe Substanz je nach Produktkategorie unterschiedlich behandelt wird, erklärt Kosmetik oder Lebensmittel?. Den größeren rechtlichen Rahmen steckt CBD Rechtslage 2026 ab. Wichtig dabei: Zu CBD-Ölen sind in Deutschland keine gesundheitsbezogenen Aussagen oder Heilversprechen zulässig – seriöse Anbieter machen sie nicht.
Frankenwaldhanf stellt seine Öle aus regionalem Nutzhanf-Anbau im Frankenwald her. Was regionaler Anbau konkret bedeutet, beschreibt CBD aus Deutschland.
Zwei Punkte lohnen beim Kauf grundsätzlich einen Blick:
Bio-Zertifizierung – was Bio-Qualität bei CBD-Öl tatsächlich aussagt, vertieft Bio CBD.
Laboranalysen – unabhängige Analysenzertifikate dokumentieren CBD-Gehalt und THC-Grenzwert. Worauf man dabei achtet, steht in CBD Qualität erkennen.
Im Überblick umfasst die Kategorie CBD-Öle bei Frankenwaldhanf:
Die Auswahl trifft man am sinnvollsten über Extrakttyp (Vollspektrum oder CBG-Kombination) und Konzentration – nicht über Werbeversprechen. Das vollständige Sortiment mit aktuellen Preisen und Analysenzertifikaten findet sich in der CBD-Öl-Kategorie im Shop.
Macht CBD-Öl „high“?
Nein. CBD ist nicht berauschend. Die Öle unterliegen dem gesetzlichen THC-Grenzwert; der berauschende Bestandteil der Pflanze ist THC, nicht CBD.
Was bedeutet die Prozentangabe?
Sie gibt den CBD-Gehalt an: 5 % entsprechen rund 500 mg CBD in einem 10-ml-Fläschchen, 10 % rund 1.000 mg und so weiter. Es ist eine Mengen-, keine Anwendungsangabe.
Worin unterscheiden sich Vollspektrum und Isolat?
Vollspektrum enthält das gesamte natürliche Stoffspektrum des Hanfs (weitere Cannabinoide, Terpene, Flavonoide), Isolat nur reines CBD. Details im Artikel Vollspektrum vs. Isolat.
Warum ist CBD-Öl kein Lebensmittel?
Weil CBD-Extrakte in der EU als Novel Food gelten und noch nicht als Lebensmittel zugelassen sind. Daher die Deklaration als Aroma-Extrakt.
Ist CBD-Öl dasselbe wie Hanföl?
Nein. Hanföl (Speisehanföl) wird aus den Samen gepresst und ist ein Lebensmittel ohne nennenswertes CBD. CBD-Öl wird aus Blüten und Pflanzenmaterial extrahiert und auf einen CBD-Gehalt eingestellt.