Bananenbrot ist der Klassiker für reife Bananen, die sonst niemand mehr essen will. Ein kleiner Anteil Hanfmehl gibt dem Teig eine nussige Note und eine etwas dunklere Farbe. Wie immer beim Backen mit Hanfmehl gilt: Es wird nicht allein verwendet, sondern im Verbund mit einem hellen Mehl.
200 g Weizen- oder Dinkelmehl
40 g Hanfmehl
2 sehr reife Bananen
2 Eier
60 g Zucker oder Honig
60 ml neutrales Öl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
optional: 1 EL Hanfsamen zum Bestreuen
1. Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.
2. Die Bananen mit einer Gabel zu Mus zerdrücken.
3. Eier, Zucker und Öl unter das Bananenmus rühren.
4. Beide Mehlsorten mit Backpulver und Salz mischen und unterheben, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
5. Den Teig in die Form füllen, nach Wunsch mit Hanfsamen bestreuen und etwa 45 Minuten backen.
6. Mit der Stäbchenprobe prüfen: Bleibt kein Teig kleben, ist das Brot fertig. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen.
Hanfmehl ist gemahlener Presskuchen aus der Ölgewinnung und enthält kein Gluten – es kann einen Teig allein nicht tragen. Bei rund 15 bis 20 Prozent am Gesamtmehl bringt es Aroma und Farbe, ohne dass das Brot trocken oder bröselig wird. Die Details zur Handhabung stehen im Artikel Hanfmehl – glutenfrei backen mit Hanf.
Das Bananenbrot hält sich in Folie gewickelt mehrere Tage und schmeckt auch leicht getoastet. Weitere Ideen rund um Hanf in der Küche gibt der Artikel Hanf als Lebensmittel.
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