Hanfmehl ist kein Getreidemehl, sondern gemahlener Presskuchen aus der Ölgewinnung. Es bindet anders, schmeckt kräftig-nussig und wird deshalb nie allein verwendet, sondern immer im Verbund mit einem hellen Mehl. In Pfannkuchen lässt sich dieser Anteil gut austarieren – das Ergebnis ist herzhafter als ein klassischer Pfannkuchen, ohne schwer zu werden.
30 g Hanfmehl
120 g Weizen- oder Dinkelmehl
2 Eier
250 ml Milch (oder Pflanzendrink)
1 Prise Salz
Butter oder Pflanzenöl zum Ausbacken
optional: 1 EL Hanfsamen im Teig
1. Hanfmehl und helles Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen.
2. Eier und Milch verquirlen und nach und nach unter das Mehl rühren, bis ein glatter, leicht zähflüssiger Teig entsteht.
3. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen – das Hanfmehl quillt nach und bindet zusätzliche Flüssigkeit.
4. In einer beschichteten Pfanne wenig Fett erhitzen, eine Kelle Teig dünn ausgießen und bei mittlerer Hitze goldbraun ausbacken. Wenden, wenn die Oberfläche stockt.
5. Warm halten und nacheinander ausbacken.
Hanfmehl enthält kein Gluten und kann einen Teig allein nicht tragen – er würde bröselig und fest. Der Anteil von rund 20 Prozent am Gesamtmehl ist ein guter Startwert: genug für Farbe, Aroma und Biss, aber nicht so viel, dass die Pfannkuchen die Struktur verlieren. Wer es kräftiger mag, tastet sich in kleinen Schritten nach oben. Die Details zur Handhabung stehen im Artikel Hanfmehl – glutenfrei backen mit Hanf.
Herzhaft schmecken die Pfannkuchen mit Kräuterquark, süß mit etwas Honig. Dazu passt ein nussiges Hanföl-Dressing auf einem Beilagensalat.
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