Speisehanföl ist kaltgepresst und hat ein kräftiges, leicht grasig-nussiges Aroma. Genau das macht es zur Basis für ein Dressing, das mehr Charakter hat als eines mit neutralem Pflanzenöl. Wichtig: Hanföl gehört in die kalte Küche – zum Anbraten ist es nicht gedacht, dazu später mehr.
4 EL Speisehanföl
2 EL milder Weißweinessig oder der Saft einer halben Zitrone
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Honig oder Ahornsirup
1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
Salz und Pfeffer
optional: 1 EL Hanfsamen als Topping
1. Senf, Essig (oder Zitronensaft), Honig, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren, bis sich das Salz löst.
2. Das Hanföl langsam einrühren, bis das Dressing leicht cremig bindet.
3. Die gewürfelte Schalotte unterrühren und kurz durchziehen lassen.
4. Über den vorbereiteten Salat geben, mit Hanfsamen bestreuen und sofort servieren.
Speisehanföl wird kaltgepresst, damit sein Aroma und seine Frische erhalten bleiben. Bei starker Hitze verändert sich der Geschmack und das Öl beginnt zu rauchen. Deshalb wird es nicht zum Braten oder Frittieren verwendet, sondern erst nach dem Kochen eingesetzt: über Salate, Suppen, Ofengemüse oder Pasta – immer dann, wenn das Gericht schon auf dem Teller ist.
Mehr zur Abgrenzung von Speisehanföl und CBD-Öl – die nichts miteinander zu tun haben – steht im Artikel Hanföl in der Küche.
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